Familienalltag bedeutet schöne gemeinsame Momente erleben. Aber manchmal gibt es Sorgen, Konflikte oder Situationen, in denen Eltern und andere Bezugspersonen nicht mehr weiterwissen. Auch Gefühle von Überforderung oder Hilflosigkeit können dazugehören. In solchen Momenten kann es guttun, mit jemandem darüber zu sprechen.
Die „Nummer gegen Kummer“ bietet mit ihrem Elterntelefon eine vertrauliche und kostenfreie Anlaufstelle für Eltern und andere Erziehende. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie eine konkrete Frage zur Erziehung haben, Schwierigkeiten in der Schule bestehen, es familiäre Konflikte gibt oder Sie sich durch Stress und andere Belastungen im Alltag überfordert fühlen. Auch bei Fragen rund um die Mediennutzung und mögliche Sorgen im Internet können Sie sich an die Beratenden wenden.
Am Elterntelefon hören Ihnen speziell ausgebildete Beraterinnen und Berater zu, nehmen Ihre Anliegen ernst und suchen gemeinsam mit Ihnen nach einem passenden Weg. Bei Bedarf erhalten Sie außerdem Informationen zu weiteren Unterstützungsangeboten. Das Gespräch ist anonym und vertraulich – Sie müssen weder Ihren Namen nennen noch persönliche Angaben machen.
Das Elterntelefon erreichen Sie unter 0800 111 0 550. Die Beratung ist montags, mittwochs und freitags von 9 bis 17 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9 bis 19 Uhr möglich. Der Anruf ist bundesweit kostenlos.
Auch Kinder und Jugendliche finden bei der „Nummer gegen Kummer“ ein offenes Ohr. Unter der 116 111 können sie sich anonym und kostenlos beraten lassen – ganz gleich, ob sie Sorgen, Ängste, Streit mit Freunden oder der Familie, Probleme in der Schule oder einfach etwas auf dem Herzen haben. Das Kinder- und Jugendtelefon ist montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr erreichbar. Wer lieber schreibt als spricht, kann außerdem die Online-Beratung nutzen und sich auf diesem Weg Unterstützung holen.
Manchmal ist der erste Schritt einfach, mit jemandem zu sprechen. Denn darüber reden hilft!
Weitere Informationen zur Beratung finden Sie auf der Website der Nummer gegen Kummer.
Quelle: Hessisches Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege
Veröffentlicht am: 01. Oktober 2026

