Jungtiere im Opel-Zoo: Vier Ferkel bei den Afrikanischen Pinselohrschweinen

Vier gestreifte Pinselohr-Ferkel wuseln seit einigen Tagen durch die Außenanlage im Opel-Zoo. Innerhalb weniger Tage brachten zwei Muttertiere am 5. und 7. August 2026 jeweils zwei Ferkel zur Welt.

 Jungtiere im Opel-Zoo: Vier Ferkel bei den Afrikanischen Pinselohrschweinen

Wer zu wem gehört, ist dabei für Besucher nicht zu unterscheiden. Denn die vier erkunden nicht nur spielend und raufend die Umgebung, sie werden auch alle vier von beiden Sauen gesäugt. Bis die Jungtiere die charakteristischen langen Haarpinsel an den Ohren und die rötlich braune Fellfarbe mit den markanten weißen Streifen an Ohren, um die Augen und am Rücken ausgebildet haben, werden noch einige Monate ins Land gehen. Als typische Nestflüchter waren sie aber schon schnell nach der Geburt in der Lage, ihrer Mutter zu folgen. Bei dieser Schweineart kümmern sich sowohl der Keiler als auch die Sau um den lebhaften Nachwuchs.

Bisher werden die Pinselohrschweine nicht als bedroht eingestuft. Ihr Verbreitungsgebiet in Afrika ist sehr groß und sie haben hohe Reproduktionsraten, die die Verluste aber nicht mehr vollständig kompensieren können: der Bestand der Tiere in Afrika sinkt. Dabei ist ihre größte Bedrohung der Mensch. Pinselohr­schweine zerstören oftmals die Ernten der Menschen, sind daher nicht gerne gesehen und werden bejagt. Zudem dienen sie als Nahrung – ein zusätzliches Problem bei der wachsenden Bevölkerungsdichte.

Die Pinselohr-Ferkel im Opel-Zoo haben derweil das Zeug zu Publikumslieblingen und sind in der Rotte mit den Alttieren in der Anlage der Pinselohrschweine gegenüber des neuen Erdmännchengeheges und der Berberaffen gut zu beobachten.

Quelle: Opel-Zoo

Veröffentlicht am: 13. August 2026