Kindeswohl im Sport: Sicher und geschützt im Sport

Sport macht Spaß, stärkt Gemeinschaft und Selbstvertrauen – und soll für Kinder und Jugendliche vor allem eines sein: ein sicherer Ort. Damit das so bleibt, unterstützt die Hessische Landesregierung das Programm „Kindeswohl im Sport“ der Sportjugend Hessen und erhöht die jährlichen Präventionsmittel um 25 % auf 230.000 €.

Seit 2019 wurden bereits mehr als 1.200 Präventionsseminare durchgeführt und über 18.000 Menschen erreicht. Dabei lernen Verantwortliche in Vereinen und Verbänden, wie sie Kinder und Jugendliche besser schützen können. Dazu gehören zum Beispiel klare Regeln im Verein, feste Ansprechpersonen für das Thema Kindeswohl und die Überprüfung von Führungszeugnissen für Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Auch Eltern und Kinder können sich bei Fragen oder Sorgen an die Sportjugend Hessen wenden. Sie berät unter anderem bei Verdachtsfällen von Vernachlässigung oder Gewalt und unterstützt dabei, die richtigen Anlaufstellen zu finden.

Ein wichtiger Baustein ist das Bündnis „Safe Kids“, das Sportvereine und Fachstellen miteinander vernetzt und den Austausch zum Kinderschutz fördert. Inzwischen gehören 100 Sportorganisationen dem Bündnis in Hessen an.

Auch auf Bundesebene wird der Schutz im Sport weiter gestärkt: Mit dem Zentrum für Safe Sport (ZfSS) entsteht in Kassel eine unabhängige Anlaufstelle für den Sport. Sie soll bundesweit bei der Prävention, Beratung, Intervention und Aufarbeitung von interpersonaler Gewalt im Sport unterstützen.

Unser gemeinsames Ziel: Kinder und Jugendliche sollen sich im Sport wohlfühlen, ihre Freude an Bewegung erleben und wissen, dass ihre Sorgen ernst genommen werden. Denn Kinderschutz geht uns alle an – auch im Sport.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Hessisches Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege

Veröffentlicht am: 01. November 2026