Dieser ständige Streit um Süßigkeiten – Tipps aus der Familienküche

„Kann ich was Süßes haben?” Bestimmt kennen Sie diese Frage auch von ihrem Nachwuchs – und die nachfolgende Diskussion, dass sie kurz vor dem Essen noch Schokolade oder Gummibärchen möchten. Heute erfahren Sie, was Sie tun können, wenn Ihr Kind ständig nach Süßigkeiten fragt, wie viel Zucker für kleine Naschkatzen angemessen ist und welche Alternativen es gibt.

 Ein Mädchen isst mit dem Löffel Marmelade aus dem Glas

Dieser ständige Streit um Süßigkeiten – Tipps aus der Familienküche

Kinder lieben Süßes, aber woher kommt das eigentlich? Eine der Antworten darauf liegt in der Evolutionsgeschichte, denn süße Lebensmittel wie Beeren und Obst sind nicht giftig und liefern viel Energie. Dieses Bedürfnis nach der süßen Sicherheit ist noch heute in uns abgespeichert. Außerdem haben wir die Liebe zu Süßem bereits mit der Mutter- oder Anfangsmilch wortwörtlich aufgesogen. Die haben viele von uns monatelang in einer engen, liebevollen Beziehung getrunken.

Aber wie viele Süßigkeiten dürfen Kinder denn nun essen?

Etwa 10 % der gesamten Energie, die Kinder an einem Tag über Essen und Trinken zu sich nehmen, können Süßigkeiten sein – wenn die anderen Lebensmittel ungesüßt sind. Zur Orientierung können Sie die Hand Ihres Kindes nutzen: So viel, wie hineinpasst, ist an Süßem in etwa angemessen.

Wichtig ist, dass Süßigkeiten nicht als Belohnung eingesetzt werden – auch wenn das verlockend klingt. Nur so kann Ihr Kind einen selbstständigen Umgang mit Naschereien lernen. Gerade bei jüngeren Kindern können Sie noch gut steuern, welcher Nachtisch angeboten wird. Sie können darauf achten, dass die Süßigkeiten einen Mehrwert in Form von Vitaminen, Mineralstoffen oder guten Fetten haben.

Bewusster naschen mit Hafer-Sahnekugeln

Wer sein Essen selbst zubereitet, weiß es mehr zu schätzen - das gilt auch für den Nachtisch bei Kindern. Beim Formen, Matschen und Rollen unserer Hafer-Sahnekugeln haben alle Spaß. Gleichzeitig liefern Vollkornflocken und Sahne wichtige Nährstoffe für die Entwicklung Ihres Kindes. Für weitere gesunde Zutaten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Quelle: Sarah Wiener Stiftung - Familienküche