Tipps aus der Familienküche: Die unsichtbaren Aufgaben im Alltag

Mahlzeiten planen, an die Brotdose denken, Geschenke überlegen. Oft sind es die unsichtbaren Aufgaben des Alltags, die besonders viel Energie kosten. Diese gedankliche Belastung wird als Mental Load bezeichnet. Entdecken Sie unsere Tipps, wie Sie eine faire Aufgabenteilung in der Familie umsetzen.

 Frau die vor dem Laptop sitzt, während die Kinder sich im Hintergrund streiten.

Der Familienalltag ist jede Menge Arbeit: Neben den offensichtlichen Aufgaben wie Kochen, Waschen oder Kinder abholen müssen zusätzlich viele unsichtbare, organisatorische Aufgaben erledigt werden. Dazu gehören Fragen wie: Ist genug im Kühlschrank? Haben wir alle Zutaten für das Abendessen zuhause? Sind die Pausenbrote geschmiert? Das „An-alles-denken" braucht viel Kraft.

So reduzieren Sie den Mental Load

Sorgearbeit bleibt meist unsichtbar. Der erste Schritt zur Entlastung ist das Ansprechen innerhalb der Familie. Wenn Care-Arbeit ungleich verteilt wird, ist es oft gar nicht beabsichtigt. Gesellschaftliche Erwartungen, Erziehung und Vorbilder spielen eine wichtige Rolle dabei, wer im Familienalltag die meiste Verantwortung übernimmt. Sprechen Sie mit Ihrer Familie, wenn Sie überlastet sind – dann können Sie gemeinsam Lösungen finden.

Auch Hilfsmittel wie Einkaufslisten, Familienkalender und zahlreiche Apps können den Familienalltag spürbar erleichtern. Ein Wochenplan für Mahlzeiten nimmt zum Beispiel die tägliche Entscheidungsarbeit ab und trägt dazu bei, den Mental Load zu verringern. So können auch Verantwortlichkeiten frühzeitig geklärt werden. Weitere Tipps finden Sie in der Familienküche.

Resteverwertung mit herzhaften Armen Rittern

Wenn der Wochenplan einmal nicht aufgeht, sind Spontanität und Kreativität gefragt: Was ist noch im Kühlschrank und was können Sie daraus zubereiten? Altes Brot zum Beispiel lässt sich mit nur wenigen zusätzlichen Zutaten wunderbar verwerten, erhalten Sie hier das Rezept.

Ich kann kochen! ist eine gemeinsame Initiative der BARMER und der Sarah Wiener Stiftung.

Quelle: Sarah Wiener Stiftung - Familienküche