Sie wünschen sich, dass alle Familienmitglieder am Esstisch zusammenkommen, sich wohlfühlen und miteinander austauschen? Statt Entspannung sitzt aber häufig der Stress mit am Tisch – der Esstisch wird zum Stresstisch. Wir geben Tipps, wie Sie die Familienmahlzeiten für alle gut gestalten.
Am Esstisch kommen unterschiedliche Personen mit unterschiedlichen Bedürfnissen zusammen. Während Sie sich nach einer entspannten Zeit und Austausch mit der Familie sehnen, möchte Ihr Kind vielleicht lieber spielen, ist müde oder möchte nicht so lange sitzenbleiben. Mit diesem Verhalten will es Sie nicht ärgern, sondern hat einfach andere Bedürfnisse.
Kleine Kinder können aufgrund ihrer sprachlichen Entwicklung weniger an Tischgesprächen teilnehmen. Auch selbstständiges Essen ist noch schwieriger. So kann das Sitzen am Esstisch schnell langweilig werden – und Kinder werden unruhig, fangen an, mit dem Essen zu spielen, oder möchten lieber aufstehen.
Vereinbarungen für ein gutes Miteinander am Esstisch
„Mit dem Essen wird nicht gespielt” oder „Es wird erst aufgestanden, wenn alle aufgegessen haben” – welche sinnvollen Vereinbarungen Sie als Familie aufstellen können, lesen Sie hier.
Schon mal vom „Räuberfrühstück” gehört?
Es gibt Kitas, die machen ab und zu ein „Räuberfrühstück”, das können Sie auch zu Hause ausprobieren. Beschließen Sie gemeinsam, wo und wie Sie mal anders essen: unter dem Tisch, als Picknick im Garten oder mit den Fingern. Das lockert die Esssituation auf. Um die Räuber aus ihrer Höhle zu locken, eignen sich zum Beispiel unsere duftenden, selbstgebackenen Brötchen, die dank Schnellverfahren ruckzuck fertig sind.
Zum Rezept hier.
Ich kann kochen! ist eine gemeinsame Initiative der BARMER und der Sarah Wiener Stiftung.

