Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, bestimmt auch in Ihrer Familie, wenn es um das Thema Essen geht. Ein Kind liebt Spinat, dem anderen schmeckt es überhaupt nicht und Ihr eigenes Lieblingsessen kommt gar nicht mehr auf den Tisch. Was Sie tun können, wenn Sie am Esstisch keinen gemeinsamen Nenner finden, zeigen wir Ihnen heute.
Immer wieder Nudeln mit Tomatensauce, Fischstäbchen und Kartoffelbrei statt würzigem Gorgonzola, pikanten Oliven oder einem scharfen Curry? Es ist gar nicht so einfach, die Essenswünsche aller Familienmitglieder unter einen Hut zu bekommen. Das geht vielen Eltern so und die meisten stellen dann die eigenen Wünsche zugunsten ihrer Kinder zurück, damit alle satt werden und um Stress am Tisch zu vermeiden.
Drei Tipps für mehr Abwechslung:
- Probieren Sie Folgendes aus: „Ich habe heute für mich gekocht und ihr seid herzlich eingeladen mitzuessen. Es ist in Ordnung, wenn es euch nicht schmeckt, ihr könnt aber probieren.”
- Neue Gerichte mehrfach anbieten: Kinder brauchen Zeit, sich an neue Geschmacksrichtungen und -kombinationen zu gewöhnen.
- Klassische Kinderessen können durch ein paar Extra-Zutaten „erwachsener” gestaltet werden. Das funktioniert auch in die andere Richtung.
Weitere Tipps finden Sie in der Familienküche.
Wichtig ist: In einer Familie müssen wir alle Bedürfnisse – die der Kinder, aber auch eben die der Eltern – wahrnehmen und akzeptieren.
Mit Gewürzen und Extra-Zutaten ans Ziel
Um Ihrem Gaumen mehr Abwechslung zu bieten, können Sie Ihr Essen ganz einfach durch angebratene Zwiebeln, Chili oder Oliven verfeinern. Und bei Ihrem Nachwuchs wächst ganz ohne Druck die Neugierde auf die „Erwachsenenzutaten”.
Ebenfalls prima zum Verfeinern: selbstgemachtes Kräutersalz. Je nachdem, welche Kräuter und Gewürze Sie verwenden, sorgt es für ganz unterschiedliche Geschmacksnoten – wie wäre es mit Lavendelblüten oder Orangenschalen? Hier geht’s zum Rezept.

